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11. Fliegerhorstlauf Köln – Wahn 2013

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Köln – 20. März 2013
Kategorie: Kleinere Laufveranstaltungen

Der 10 km lange Fliegerhorstlauf wird von der Bundeswehr in der Kaserne Wahn ausgerichtet, die Teilnahme ist aber grundsätzlich für alle interessierten Läuferinnen und Läufer möglich, lediglich die vorherige Anmeldung und ein Personalausweis für den Zugang zum Fliegerhorst sind hierfür erforderlich. In diesem Jahr spielte das Wetter nicht so gut mit und es musste bei Temperaturen knapp über Null und Starkregen gelaufen werden.

Fazit zu dieser Veranstaltung:
Der Fliegerhorstlauf ist eine eher unbekannte und vergleichsweise wenig beworbene Veranstaltung, die aber von einem hoch motivierten Organisationsteam sehr gut vorbereitet und durchgeführt wurde. Wenngleich mit ihrem Zick-Zack-Kurs durch die Kaserne nicht wirklich spektakulär, so ist die Laufstrecke flach und bietet eine gute Chance für schnelle Zeiten. Eine eindeutige Empfehlung für alle, die sich einen Mittwochnachmittag mal für eine Laufveranstaltung frei machen können, auch bei schlechterem Wetter.

Veranstaltungsinformationen:
Über den Fliegerhostlauf wurde im Wesentlichen mit einem Flyer und über „Mundpropaganda“ informiert. Eine eigene Internetseite gab es nicht, entsprechend übersichtlich waren die im Vorfeld verfügbaren Informationen. Über die Mail-Adresse FliegerhorstlaufKoeln-Wahn@bundeswehr.org und einen Telefonnummer konnte man sich anmelden und bekam auf Anfrage kompetent Auskunft. Das Portal laufen-in-koeln.de nutzte der Veranstalter, um den Flyer zum Download zur Verfügung zu stellen.


Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgte schriftlich oder telefonisch, ein automatisiertes System stand nicht zur Verfügung. Dieses Verfahren hat aber nach unserer Wahrnehmung problemlos funktioniert.

Kosten:
Für die Teilnahme am Lauf wurden bescheidene 6,–. € pro Läuferin/Läufer erhoben, die bei Voranmeldung vorab zu überweisen bzw. bei Nachmeldung am Veranstaltungstag in bar zu entrichten waren. Darin enthalten waren Organisation und Verpflegung.

Parken:
Im Fliegerhorst standen in unmittelbarer Nähe des Austragungsortes ausreichend Parkplätze zur Verfügung.

Laufstrecke:

Die ziemlich flache 10 km Strecke führte in einem landschaftlich weniger reizvollen Zick-Zack-Kurs durch die Kaserne. Einzelne Steckenabschnitte wurden mehrfach, z.T auch in entgegengesetzter Richtung gelaufen. Vorteil war hierbei, dass man so an den wenigen anfeuernden Zuschauergrüppchen mehrmals vorbei kam. Der Untergrund bestand überwiegen aus Asphalt, kurze Abschnitte aus Kopfsteinpflaster bzw. einem Wiesenweg. Die Strecke war hervorragend vorbereitet, weswegen man trotz des sehr nassen Wetters sicher und recht schnell voran kam. Allerdings waren auf den Straßen und Wegen der Laufstrecke parallel zum Lauf auch vereinzelt Fahrzeuge unterwegs.

Start / Ziel:
Gestartet wurde im Massenstart auf der Laufbahn des Sportplatzes. Nach einer dreiviertel Runde ging es auf die Strecke. Bis dahin konnte man sich einigermaßen nach seinem Lauftempo einsortieren.

Vor dem Zieleinlauf wurde diese dreiviertel Runde in entgegengesetzter Richtung gelaufen. Das Ziel war auf der Geraden, die Läuferinnen und Läufer wurden kurz vor dem Einlauf zur Zeitnahme vereinzelt. Nach dem Ziel war ausreichend Platz zum Auslaufen.

Zeitmessung:
Die Zeitmessung erfolgte durch den Veranstalter ohne Transponder mittels PC. Aufgrund des übersichtlichen Läuferfeldes störte die fehlende Netto-Zeitmessung kaum. Nach unserer Wahrnehmung gab es bei der Zeitnahme keine Unregelmäßigkeiten. Bei Kilometer 6 wurde den Läuferinnen und Läufern die Zwischenzeit zugerufen.

Wertung, Urkunden, Siegerehrung:
Die Altersklassenwertung erfolgte nach der DLV-Einteilung. Darüber hinaus gab es eine Teamwertung, bei der in Folge die jeweils schnellsten Läuferinnen und Läufer eines Teams in Dreier-Gruppen zusammengefasst wurden.

Urkunden für Einzel- und Teamwertung lagen bei der Siegerehrung zur Mitnahme aus, Online-Urkunden wurden nicht angeboten. Ergebnislisten standen zur Einsicht bereit und waren einen Tag nach der Veranstaltung bei laufen-in-koeln.de online verfügbar.

Bei der erfreulich zügig durchgeführten Siegerehrung im Offizierheim wurden die ersten drei Gesamtsieger in der Einzel- und Teamwertung geehrt. Viele der dort aufgerufenen Läuferinnen und Läufer waren nicht mehr zugegen, obwohl die Siegerehrung ca. 15 Minuten früher begann als ausgeschrieben. Gut zwei Stunden Zeitspanne zwischen Start und Siegerehrung war einigen anscheinend doch etwas zu lang.

Catering für Läuferinnen und Läufer:
Auf der Strecke gab es keine Getränkestände, was bei der kühlen Witterung in Ordnung war. Im Zielbereich wurde warmer, gesüßter Tee gereicht. Zur Siegerehrung gab es Kaffee und Kuchen. Dies war bereits im Startgeld enthalten.

Sanitäre Anlagen:
Toiletten, Duschen und Umkleideräume standen im Bereich der Sportanlagen der Kaserne zur Verfügung.

Rahmenprogramm und Organisation vor Ort:
Die Veranstaltung war sehr gut organisiert und wurde von hoch motivierten Helferinnen und Helfern begleitet.

Die Ausgabe der Startnummern verlief ohne Wartezeiten und die Strecke war an allen notwendigen Stellen von Streckenposten abgesichert.

Die Moderation im Zielbereich beschränkte sich auf das Wesentliche, was wir sehr angenehm empfanden.

Ein Fotoservice wurde nicht angeboten, allerdings wurden vom Veranstalter einige Fotos bei laufen-in-koeln.de veröffentlicht.

Kategorie: 2013, Kleinere Laufveranstaltungen, Laufveranstaltungen

von

laufsterne.de

Seit 2007 nehmen wir regelmäßig als “ambitionierte Genussläufer” an Laufveranstaltungen teil. Die im Rahmen dieser Veranstaltungen gemachten, oft sehr unterschiedlichen Erfahrungen bei Organisation, Strecke und dem “Drumherum” brachten uns Anfang 2012 auf die Idee, unsere Eindrücke in einem Blog zu schildern. Hierbei stehen aber nicht die eigenen sportlichen Erfolge im Fokus sondern eher die Veranstaltungen an sich.  mehr...

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