2013, Großveranstaltungen, Laufveranstaltungen
Schreibe einen Kommentar

Ecco Indoor Trail Dortmund 2013

Dortmund – 24. Februar 2013 – indoortrail.de
Kategorie: Großveranstaltungen

Nachdem uns schon der Indoor Trail 2012 sehr gut gefallen hatte, war klar, dass wir auch in diesem Jahr wieder teilnehmen. Leider durften am „Kids-Run“ nur noch Dortmunder Schulen teilnehmen und unser Jüngster erfüllte gerade noch nicht das formale Mindestalter zur Teilnahme an den Runden-Läufen. Um ihm dennoch die Teilnahme zu ermöglichen, haben wir uns für Sonntag beim „Familily Race“ angemeldet und wir „Größeren“ sind vorher noch die 8 Runden Strecke gelaufen.

Fazit zu dieser Veranstaltung:
Alles in allem war der „Ecco Indoor Trail 2013“ eine überaus gelungene Fortführung der bereits im letzten Jahr gut organisierten Veranstaltung. Der Parcours hat uns noch besser gefallen und die Erfahrungen aus dem Vorjahr wurden bei der diesjährigen Vorbereitung berücksichtigt. Leichte Verwirrung gab es am Sonntag durch die Reduzierung der ursprünglich ausgeschriebenen 10 Runden (12km) auf 8 Runden (10,4km). Dennoch verdient diese Veranstaltung eindeutig unsere Bestnote.


Veranstaltungsinformationen:
Die bereits in 2012 genutzte Internetpräsenz indoortrail.de wurde unmittelbar für das Folgejahr fortgeführt und war daher gleichermaßen gut gestaltet, auch wenn einige Links noch auf Seiten vom Vorjahr führten (z.B. bei den Finisherfotos). Auch in 2013 wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Wunsch von „Tamara“ umfassend und freundlich per Newsletter-Service informiert. Eine Information über die Änderung der Laufstrecke am Sonntag von 10 Runden (12km) auf 8 Runden (10,4km) über Newsletter oder die Internetseite haben wir jedoch vermisst.

Anmeldung:
Wie im Vorjahr musste sich jeder Läufer zur Online-Anmeldung beim Veranstalter PlanB vergleichsweise aufwändig separat registrieren. Die im letzten Jahr genutzten Anmeldedaten konnten aber wieder genutzt werden, was den Anmeldevorgang ziemlich beschleunigte.

Kosten:
Im Vergleich zum Vorjahr wurden die Startgebühren leicht erhöht. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am „8-Runden-Trail“ wurden 28,- € Startgebühr erhoben. Dafür gab es neben Organisation und Verpflegung wieder ein Funktionsshirt, ein Startnummernband und ein paar weitere Souvenirs. Die Bezahlung erfolgte bequem per Bankeinzug. Zusätzlich mussten vor Ort pro Starter 50,- € in bar als Transponderpfand hinterlegt werden.

Für den Familienlauf waren vor Ort 28,- € in bar für die ganze Familie zu entrichten. An die Familienmannschaften wurden Starterbeutel mit Startnummernbändern und Produktproben ausgegeben. Eine Pfand-Hinterlegung war bei diesem Lauf nicht erforderlich.

Parken:
Direkt neben den Westfalenhallen standen zahlreiche Parkplätze zur Verfügung. Im Vergleich zum Vorjahr waren sie aber leider nicht kostenfrei zu nutzen. Für das Parken wurden 6 ,- € berechnet.

Laufstrecke:
Der Parcours war in diesem Jahr mit 1,3 km etwas länger als im Vorjahr und bot einige neue Hindernisse, z.B. den „Mount Jeverest “ oder die „Ecco-Bridge“. Die Strecke empfanden wir insgesamt anspruchsvoller als im letzten Jahr, sie hat mit den neuen Hindernisses aber noch mehr Spaß gemacht und konnte auch von weniger gut trainierten Sportlerinnen und Sportlern und Kindern bewältigt werden. Daher war es schön, dass beim „Familiy Race“ eine ganze Runde mit allen Hindernissen gelaufen werden konnte. Gut gefallen hat uns auch, dass die recht gefährlichen Stellen des letzten Jahres, z.B. am Ende des Schneefeldes oder die Reling am oberen Ende der Ecco-Wall, entschärft wurden.

Wir hatten den Eindruck, dass zeitgleich weniger Läuferinnen und Läufer auf die Strecke gelassen wurden, als letztes Jahr. Daher waren Staus eher selten. Der Entflechtung des Läuferfeldes war wohl auch die Reduzierung der Laufstrecke von zehn auf acht Runden am Sonntag geschuldet. Das war zwar schade aber vor dem Hintergrund einer weitgehend freien Strecke durchaus zu verschmerzen. Wie bereits geschrieben, waren die Änderung und deren Ursache nicht so ganz transparent. Es wurde zwar am Start angesagt aber unterwegs wurden wir von mehreren Läuferinnen und Läufern gefragt, wie viel Runden denn nun zu laufen seien. Da sich in den Starterbeutel nur sieben Rundenzählgummis befanden, ist wohl davon auszugehen, dass die Reduzierung nicht so ganz spontan kam.

Die Markierung der Strecke war super und an vielen Stellen waren zusätzlich nette und anfeuernde Streckenposten positioniert.

Start / Ziel:
Am Start des „8-Runden-Trails“ wurden die Läuferinnen und Läufer in diesem Jahr einzeln alle 10 Sekunden auf die Reise geschickt. Dieses Verfahren empfanden wir viel besser als die Vierergruppenstarts im letzten Jahr. Die Startzeiten wurden ein paar Tage vorab veröffentlicht. Da am Morgen noch nicht so viel los war, waren wir schon einige Minuten vor der avisierten Startzeit auf den Strecke.

Beim „Familily Race“ wurde in der Reihenfolge der Startnummern gestartet.
Insgesamt war der organisatorische Ablauf am Start hervorragend.

Zeitmessung:
Die Zeitmessung beim „8-Runden-Trail“ wurde wieder von Data Sport mit einem an der Startnummer befestigten Transponder durchgeführt und hat nach unserer Wahrnehmung problemlos funktioniert.

Für das Familienrennen war keine Zeitmessung vorgesehen. Aufgrund der sehr unterschiedlich zusammengesetzten Mannschaften hätte sie aber ohnehin wenig Aussagekraft gehabt.

Wertung, Urkunden, Siegerehrung:
Die Wertung beim „8-Runden-Trail“ erfolgte in den Kategorien MEN bzw. WOMEN, MASTER MEN bzw. WOMEN (über 40 Jahre), SENIOR MASTER MEN bzw. WOMEN (über 50 Jahre). Die Urkunden und mit den aufgeführten Daten sehr umfangreichen Ergebnislisten waren direkt nach der Veranstaltung online verfügbar.

Die Mannschaften des „Familily Race“ erhielten entgegen der Ausschreibung für die Teilnahme keine Medaillen sondern einen schönen Glaspokal. Über den freut sich jetzt unser jüngstes Teammitglied.

Catering für Läuferinnen und Läufer:
Auf der Strecke gab es einen Wasserstand und im Ziel wurde eine sehr reichhaltige Verpflegungsauswahl angeboten – sehr lecker war der Apfelkuchen. In den Startpaketen lagen wieder Gutscheine für Kaffeespezialitäten, einzulösen beim Barista eines Sponsors.

Sanitäre Anlagen:
Die sanitären Einrichtungen der Westfalenhallen standen in ausreichender Quantität und Qualität zur Verfügung.

Rahmenprogramm und Organisation vor Ort:
Das Rahmenprogramm war in diesem Jahr größer und auch für Zuschauerinnen und Zuschauer deutlich ansprechender.

Während letztere im vorigen Jahr ein wenig das Nachsehen hatten und – zumindest am Samstag – nicht einmal auf die Zuschauertribüne gelassen wurden, konnten sie sich nun frei in der Halle bewegen und auch von den Rängen das Geschehen im Auge behalten.

Die umfangreiche Laufmesse bot Gelegenheit, Produktneuheiten anzuschauen und sie z.T. auch gleich auszuprobieren. An einem Stand wurde auf Wunsch sogar die verschmutzte Laufkleidung unmittelbar gewaschen.

Die Startnummernausgabe war sehr professionell organisiert. Den Gepäckservice haben in diesem Jahr die Garderobendamen der Westfallenhallen übernommen, die ebenfalls alles im Griff hatten. Sehr gute Fotos von Sportograf wurden wieder zu fairen Flatrate-Preisen angeboten und waren sehr schnell im Internet verfügbar. Darüber hinaus hat der Veranstalter einige sehr schöne Fotos auf der Webpage bereitgestellt.

Kategorie: 2013, Großveranstaltungen, Laufveranstaltungen

von

laufsterne.de

Seit 2007 nehmen wir regelmäßig als “ambitionierte Genussläufer” an Laufveranstaltungen teil. Die im Rahmen dieser Veranstaltungen gemachten, oft sehr unterschiedlichen Erfahrungen bei Organisation, Strecke und dem “Drumherum” brachten uns Anfang 2012 auf die Idee, unsere Eindrücke in einem Blog zu schildern. Hierbei stehen aber nicht die eigenen sportlichen Erfolge im Fokus sondern eher die Veranstaltungen an sich.  mehr...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.