2012, Kleinere Laufveranstaltungen, Laufveranstaltungen
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28. Winterserie des GSV Köln Porz 1. Lauf 2012

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Köln Porz Eil – 22. Januar 2012 – helmuturbach.de
Kategorie: Kleinere Laufveranstaltungen

Die Winterserie des GSV Porz ist eine vom früher sehr erfolgreichen Ultraläufer Helmut Urbach organisierte „open air“ Laufserie von drei Einzelläufen, die im Erholungsgebiet Leidenhausen stattfindet. In diesem Jahr konnten wir aufgrund anderer Termine nur am ersten Lauf der Serie teilnehmen und haben uns für eine 5 km Runde entschieden.

Fazit zu dieser Veranstaltung:
Dieser Volkslauf gehört – wie wohl alle Veranstaltungen des GSV Porz – zu den fest etablierten Läufen, die regelmäßig viele Teilnehmer anzieht. Die Organisation ist gut, die Strecke recht schnell, deren Verlauf jedoch eher unattraktiv. Wenn man Zeit hat und in der Nähe ist, sollte man bei der Veranstaltung durchaus mal mitlaufen, zumal um diese Jahreszeit eher wenige Volksläufe stattfinden. Insgesamt betrachtet vergeben wir drei von fünf „LaufSternen“.


Veranstaltungsinformationen:
Der Internetseite helmuturbach.de konnten alle notwendigen Informationen im Vorfeld aktuell entnommen werden.

Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgte online und klappte reibungslos. Vorangemeldete Läuferinnen und Läufer konnten bei Bedarf ihre Startunterlagen schon am Nachmittag des Vortages abholen.

Kosten:
Für Erwachsene wurden 11 € Startgebühr berechnet, Schüler/Schülerinnen und Jugend kosteten 6 €. Hierin enthalten waren Organisation und Getränke. Verglichen mit dem Angebot war der Erwachsenenbeitrag gerade noch okay. Der Organisationsbeitrag war zu überweisen, Bankeinzug wurde nicht angeboten.

Parken:
Das Parken im Erholungsgebiet Leidenhausen stellt bei nassen Wetterlagen ein großes Problem dar, da der Parkplatz überwiegend mit großen Pfützen und Schlamm übersät ist. Darüber hinaus war er schnell soweit überfüllt, dass an der Straße geparkt werden musste. Insgesamt nicht so optimal aber wohl dem Veranstaltungsort und weniger dem Veranstalter geschuldet.

Laufstrecke:

Der Lauf fand auf einem recht flachen, amtlich vermessenen 5 km Rundkurs statt, der um die Pferderennbahn Leidenhausen führt. Im Westen und Süden ist die Strecke durch die Bahnlinie, im Ostern durch den „Grengeler Mauspfad“ begrenzt. Ca. 75 % der Strecke sind Asphalt, der Rest ist eine Mischung aus Kies, Waldboden und einem kurzen Stück sandigem Reitweg.

Die Abschnitte entlang der Bahnlinie sind landschaftlich wenig reizvoll. Zudem erschließt sich uns nicht wirklich, warum im Osten immer die lange Gerade auf dem Bürgersteig des „Grengeler Mauspfades“ – einer recht dicht befahrenen Straße – gelaufen werden muss, zumal parallel dazu ein herrlicher Waldweg verläuft. Wie wir hörten, hat das wohl mit der einst aufwändig vermessenen Laufstrecke zu tun, an der man daher festhält aber dennoch, im Wald läuft es sich einfach schöner, was sich ja auch in dem reizvollen – aber leider etwas kurzen – letzten Streckenabschnitt bis zum Ziel zeigt.

Die Strecke war gut markiert und mit Streckenposten abgesichert.

Start / Ziel:
Es wurde im „Massenstart“ ohne Netto-Zeitmessung gestartet, wodurch sich die Zeiten für die von weiter hinten gestarteten Läufer relativieren. Weil der Weg anfangs nicht wirklich breit ist, brauchte „das Feld“ eine Weile, bis es sich sortiert hatte. Die bereits nach ca. 150 m zu bewältigende 90° Kurve war hierbei eine zusätzliche Herausforderung.

Der Zieleinlauf war angenehm und ermöglichte einen hinreichenden Auslauf.

Zeitmessung:
Die Zeitmessung erfolgte erstmals mit einem Transponder und wurde von Time & Voice durchgeführt. Hierzu befand sich an der Startnummer ein abreißbarer Einwegtransponder, der in einer Schlaufe am Schuh befestigt werden musste. Bei den von uns gerne benutzten Salomon-Schuhen mit Schnellschnürung funktioniert das nicht. Für solche Zwecke haben wir allerdings immer Kabelbinder in der Sporttasche.

Einen Aushang von Ergebnislisten während der Veranstaltung haben wir nicht wahrgenommen.

Wertung, Urkunden, Siegerehrung:
Die Altersklasseneinteilung erfolgte bereits nach der neuen, seit 1. Januar 2012 gültigen DLO-Einteilung.

Die ansprechend gestalteten Urkunden und gut gemachten Ergebnislisten waren unmittelbar nach der Veranstaltung online herunterladbar.

Eine Siegerehrung war nicht vorgesehen.

Catering für Läuferinnen und Läufer:
Am Ziel gab es ausreichend Wasser und Zitronentee.

Sanitäre Anlagen:
Dieser Aspekt ist wohl die größte Schwäche der Veranstaltung. Wohl den Besonderheiten am Veranstaltungsort geschuldet, standen vor Ort lediglich einige wenige Dixies zur Verfügung.

Rahmenprogramm und Organisation vor Ort:
Die Veranstaltung wurde von Helmut Urbach moderiert, der – wie immer – nebenbei von seiner eigenen Läuferzeit erzählte.

Die Startnummernausgabe funktionierte reibungslos, kurze Wartezeiten mussten jedoch eingeplant werden.

Es gab Kaffee und Kuchen und einen herzhaften Imbiss, wenngleich ein Winterlauf per se nicht zum längeren Verweilen unter freiem Himmel einlädt.

Ein Fotoservice wurde von eventfotografie24 bereitgestellt, wobei es Anbieter mit besseren Konditionen für Fotoflatrates gibt.

Kategorie: 2012, Kleinere Laufveranstaltungen, Laufveranstaltungen

von

laufsterne.de

Seit 2007 nehmen wir regelmäßig als “ambitionierte Genussläufer” an Laufveranstaltungen teil. Die im Rahmen dieser Veranstaltungen gemachten, oft sehr unterschiedlichen Erfahrungen bei Organisation, Strecke und dem “Drumherum” brachten uns Anfang 2012 auf die Idee, unsere Eindrücke in einem Blog zu schildern. Hierbei stehen aber nicht die eigenen sportlichen Erfolge im Fokus sondern eher die Veranstaltungen an sich.  mehr...

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